Kirschkernkissen

Kirschkernkissen sind das bewährte Hausmittel gegen kleine Beschwerden. Für unsere Großeltern war es selbstverständlich, zu natürlichen Mitteln zu greifen, wenn jemand in der Familie von kleinen Wehwehchen oder Beschwerden geplagt wurde. Vielleicht haben auch Sie in der Kindheit eine Wärmeflasche oder ein erwärmtes Kirschkernkissen ins Bett bekommen, wenn Sie durchgefroren nach Hause kamen oder Bauchschmerzen hatten? Früher waren die praktischen Wärmekissen in fast jedem Haushalt zu finden. Wenn im Sommer Marmelade oder Kompott zubereitet wurde, kochte die Hausfrau die Kirschkerne sorgfältig ab, ließ sie trocknen und füllte die Kerne in eine Kissenhülle. Wer keinen Kirschbaum besaß, nähte sich ein Körnerkissen. Obstkerne und Getreidekörner besitzen die Eigenschaft, Wärme sehr gut aufzunehmen und nur langsam wieder abzugeben. Darum bieten sich Kirschkernkissen mit ihrer wärmenden Füllung als Helfer z.B. bei Verspannungen an. Außerdem passen sich die vielen Teilchen, die in der weichen Hülle stecken, perfekt an die Körperkonturen an.