Holunderbeersaft

In jedem Kochbuch aus Omas Zeiten gibt es mindestens ein Rezept für selbstgemachten Holunderbeersaft, denn das Getränk gilt seit jeher aufgrund der speziellen Inhaltsstoffe und des hohen Vitamingehaltes als sehr gesund und heilsam. Da der Hausgarten während der Wintermonate kein frisches Obst liefert, stellt Holunderbeersaft eine wohlschmeckende Alternative dar, um den Vitaminbedarf des Körpers zu decken. Handgemachtes aus der Natur erlebt als Geschenkidee derzeit eine große Renaissance, dazu gehören auch Weine, Marmeladen und Säfte wie der Holunderbeersaft. Sie können den Saft natürlich zuhause nach dem alten Familienrezept herstellen, wesentlich einfacher ist jedoch der Besuch auf einem Bauernmarkt. Überall in Deutschland werden immer mehr dieser beliebten Märkte abgehalten, auf denen Sie frische Landprodukte oder Erzeugnisse einer Manufaktur günstig kaufen können; die traditionelle Fertigung in den verschiedenen Hofmanufakturen (Marmeladen- und Seifenküche, Bonbon-Manufaktur, Kaffeerösterei, Hofbäckerei) garantiert eine hohe Qualität der reinen Naturprodukte. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, frischen Holunderbeersaft rund um die Uhr online bei einem Versand zu bestellen; die Angebote sind dabei ebenso vielfältig wie die Anwendungsbereiche von Holunderbeersaft. Eine richtige Vitaminbombe ist Holunderbeerkonzentrat mit 100 % Fruchtgehalt. Im Sommer kreieren Sie damit erfrischende Drinks oder Sie mixen mit anderen Säften bzw. Mineralwasser einen gesunden Durstlöscher für heiße Tage; in der kalten Jahreszeit ist warmer Holunderbeersaft mit Honig ein bewährtes Mittel gegen alle Erkältungskrankheiten. Als Geschenkidee können Sie Holunderbeersaft ebenfalls universell einsetzen; er bereichert Präsentkörbe zu den verschiedensten Anlässen (Geburtstage, Jubiläen, Firmenfeiern, Festtage) und eine Flasche Saft ist eine gesunde Ergänzung zu anderen Geschenken für die ganze Familie.

Der Holunderbeersaft – gesund und gehaltvoll

In den Hausgärten und an naturnahen Waldrändern ist der Schwarze Holunder eine gern gesehene Pflanze, denn der bis zu 11 m hohe Holunderbaum trägt im Frühsommer duftende Blüten für Holunderlimonade oder -sekt und im Herbst schwarze Früchte zur Verwendung als Lebensmittel, Farbstoff und Heilmittel. Bei der Herstellung von selbstgemachtem Holunderbeersaft sollten Sie die Beeren nicht roh verzehren, da diese ungekocht schwach giftig sind; nach dem Erhitzen können Sie die Früchte ohne Bedenken zu Gelee, Mus, Wein oder Saft verarbeiten. Holunderbeeren finden Verwendung als Fliederbeersuppe, Rote Grütze oder als eingedickter Sirup im Grog. In den Schalen der Holunderfrüchte ist der violette Farbstoff Sambicyanin enthalten, sodass Sie Holunderbeersaft auch als natürliches Färbemittel z. B. für handgewebte Stoffe nutzen können. In der Naturheilkunde gilt Holunderbeersaft als bewährtes Hausmittel gegen Erkältung, Blasen-, Nieren- und Magenleiden sowie zur Stimulation von Herz und Kreislauf. Die Wirkung beruht auf den hohen Gehalten an Vitamin B, Vitamin C, Fruchtsäuren, ätherischen Ölen und Antioxidantien, die eine Alterung der Körperzellen verlangsamen; ein Holunderstrauch wird deshalb oft auch als Lebensbaum bezeichnet.

Der schwarze Holunder – Mythos und Legende

Die heilsame Wirkung der Holunderbeeren wurde bereits in der Steinzeit genutzt, der Holunder gehört damit zu den ältesten Kulturpflanzen des Menschen. Der Name stammt wahrscheinlich aus der nordischen Mythologie, die den Holunderbaum mit der Göttin Hel in Verbindung bringt; bei den Germanen soll die Schutzgöttin Holda in einem Holunderstrauch gewohnt haben. Schwarzer Holunder wurde deshalb stets neben Behausungen gepflanzt, um die Bewohner vor Blitzeinschlag und Feuer zu schützen; das Fällen eines Holunders bringt den Legenden nach Unglück oder Tod. Ein Holunderstrauch galt lange Zeit auch als sicherer Schutz vor Schlangenbissen und Mückenstichen; nach einem alten Spruch sollte vor einem Holunder stets der Hut gezogen werden – zur Ehrung der guten Hausgeister. Die darf man auch einmal mit einem frischen Glas Granatapfelsaft besänftigen!